Was sollen wir mit dem Gesetz Moses tun?

Unter Christen herrschen die verschiedensten Auffassungen, wie wir mit dem mosaischen Gesetz umgehen sollen. Im Juni 2012 wurde im Mitternachtsruf auf dieses Thema eingegangen. Freunde und Kenner des Missionswerkes Mitternachtsruf dürfte es nicht überraschen, dass ausdrücklich dispensationalistische Artikel zum Gesetz veröffentlicht wurden. Ger de Koning schrieb über «Der Christ und das Gesetz» (zuerst erschienen in der Zeitschrift komm und sieh des Daniel-Verlags) und Renald E. Showers über «Das Verhältnis des Christen zu Gesetz und Gnade» (zuerst erschienen im Buch Es gibt wirklich einen Unterschied, CMV-Verlag). Hier kannst du die beiden Artikel nachlesen.

Showers stellt in seinem Artikel auch die dispensationalistische Sicht in Kontrast zur Herangehensweise der Bundestheologie. Man könnte demnach meinen, in beiden theologischen Lagern würde ganz unterschiedlich mit dem Gesetz umgegangen werden (wer von Dispensationalismus und Bundestheologie noch nie etwas gehört hat, muss sich nicht grämen …). In gewisser Weise stimmt dies, vor allem, wenn man ins Detail gehen würde, ansonsten liegen Bundestheologen und Dispensationalisten in ihrer Handhabung des mosaischen Gesetzes nicht allzu weit auseinander, wie folgender lesenswerter Artikel auf schriftgelehrt.de zeigt: Weiterlesen

Die grösste Gefahr für mein geistliches Leben

Anfechtungen 04

Es gibt verschiedene Vorstellungen von Heiligung, vom geistlichen Wachstum. Beliebt ist, auch in den Kreisen, in denen ich verkehre: «Lass los und lass Gott machen.» Warum passiert aber nichts, wenn ich loslasse? Weil Heiligung meine Verantwortung ist. Oder wie es Justin Erickson ausdrückt:

Ich bin 100% verantwortlich, während ich zugleich 100% abhängig bin (Phil 1,6; 2,12-13; 1.Tim 4,7).

Gott gibt mir alles, was ich brauche, um der Sünde zu widerstehen. Niemals lässt Er eine Versuchung zu, die zu gross für mich wäre (1.Kor 10,13).

Heiligung ist somit meine eigene Verantwortung, während Gott mir alles Nötige dafür gibt. Doch die grösste Gefahr dabei ist, wie Justin Erickson darlegt, dass ich Gottes Worte lese und nicht umsetze. Weiterlesen

Können wir Gott «Mutter» nennen?

Uns konservativen, bibeltreuen Christen erscheint diese Frage reichlich überflüssig: Können wir Gott «Mutter» nennen? Natürlich nicht, als solcher offenbart Er sich ja nirgends! Aber nicht jeder selbsternannte Christ nimmt die Bibel sonderlich ernst oder glaubt wirklich an die Dreieinheitslehre … und dann kommt man auch auf solche kreative Fragen.

Wer eine abschliessende, biblische Antwort auf diese Frage will, mag folgenden, englischsprachigen Artikel lesen: «How Shall We Speak of God? - Seven Reasons Why We Cannot Call God “Mother”», von Randy L. Stinson und Christopher W. Conan. Weiterlesen

Liebe und Heilssicherheit

Verliebt (1)

Von Gott wiedergeborene Christen haben Heilssicherheit. Das Problem ist: Nicht jeder «bekennende Christ» ist wiedergeboren (Mt 7,21; vgl. Mk 4,1-20). Gestern sahen wir, dass Wiedergeborene in der Heiligung wachsen. Es gibt noch mehr Kennzeichen, woran wir auch selbst erkennen können, ob wir wiedergeboren sind und zu Recht Heilssicherheit haben. Weiterlesen

Die biblische Lehre über Auserwählung und Zuvorbestimmung

Unterhaltung

Vor einiger Zeit war der Bibellehrer Roger Liebi zu Gast beim Missionswerk Mitternachtsruf, um über die biblische Auserwählungslehre zu sprechen. Er wurde eingeladen als Reaktion auf den wachsenden Einfluss der Calvinisten innerhalb der Mitternachtsruf-Kreise. Damit war natürlich klar, dass er unter biblische Auserwählungslehre nicht den Calvinismus versteht. Weiterlesen